Bauspardarlehen

Mit einem Bauspardarlehen wird die Differenz zwischen einer vertraglich festgelegten Bausparsumme und der Summe, die seitens des Bausparers angespart wurde, bezeichnet. Zu Beginn der Laufzeit des Bauspardarlehens wird ein Zinssatz festgelegt, welcher dann auf die Bausparsumme auferlegt wird.

Möchte man ein Bauspardarlehen zugeteilt bekommen, so muss man eine angesparte Mindestsumme einbringen. Darüber hinaus muss der Bausparvertrag eine bestimmte Bewertungszahl erreicht haben. Diese Bewertungszahl rechnet sich aus der Bausparsumme, dem eingebrachten Sparguthaben und der Dauer der Ansparphase. Wenn man die festgelegte Bewertungszahl erreicht hat, gelangt das Bauspardarlehen zur Auszahlung.

Bauspardarlehen sind Annuitätendarlehen. Das bedeutet, dass die Belastung durch die monatlichen Raten über die gesamte Laufzeit konstant bleibt. Der Zinssatz beträgt zu Beginn der Tilgungen in der Regel zwischen 1,5% und 2% der Darlehenssumme. Für den Fall des vorzeitigen Versterbens des Kreditnehmers sichern sich Bausparkassen oft über eine Risikolebensversicherung des Kreditnehmers ab. Sollte der Kreditnehmer während der Tilgungsphase versterben, so übernimmt die Versicherung die noch offenen Raten. In Deutschland sind Bauspardarlehen sehr beliebt, weil das Eigenheim als sichere Altersvorsorge gilt.